08.07
2020

Das Fahrrad als Jobchance für Südbaden und die Ortenau

Der Fahrradmarkt boomt, Zweirad-Mechatroniker sind gesucht. In Offenburg begeistert die SRH fit for work Auszubildende in einer voll digitalen Werkstatt für diesen Beruf. Am 8. Juli wird das innovative Konzept vorgestellt.

Es ist flexibel, gut für die Fitness und umweltfreundlich: Das Fahrrad wird immer beliebter. Dank der E-Bikes erweitern sich die Möglichkeiten enorm. In Offenburg schafft das Rad jetzt sogar neue berufliche Chancen: Zweirad-Mechatroniker sind gefragt, um die Räder zu warten und zu reparieren. Das Unternehmen SRH fit for work Berufliche Bildung GmbH (ffw) hat in eine neue Ausbildungswerkstatt 120.000 Euro investiert. Am Mittwoch (8. Juli) wird die Werkstatt offiziell eröffnet.

„Durch den Erfolg des E-Bikes ist der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in der Branche gewaltig“, bestätigt Werner Metzger, Obermeister und Stv. Bundesvorstand sowie Vorstand der Zweiradmechaniker-Innung Baden-Württemberg. Die Innung übernimmt die Schirmherrschaft für die neue Ausbildung bei der ffw, die in der Region einzigartig ist.

Denn das Bildungsunternehmen unterstützt damit unter anderem Menschen nach langer Arbeitslosigkeit auf dem Weg in den Job. „Für optimale Berufschancen lernen die Teilnehmer an hochmodernen Werkbänken, inklusive digitaler Konstruktionsprogramme. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Ergonomie für ein gesundes Fahrerlebnis“,  sagt Artur Zagajewski. Der Projektleiter Berufliche Bildung hat die Ausbildung gemeinsam mit den Herstellern, der Innung BaWü und den Zweiradmechatroniker-Meistern konzipiert und weiterentwickelt.

Über ein sechsmonatiges Praktikum knüpfen die Auszubildenden Kontakte in die Arbeitswelt. Dafür arbeitet die ffw mit zahlreichen Unternehmen der Region sowie dem Verband „BIKE&CO“ zusammen. Den Absolventen stehen von der Montage über die Produktion bis zum Service alle Jobs offen.

„Wir wollen damit besonders Langzeitarbeitslosen, angelernten Beschäftigten und Geflüchteten neue Chancen eröffnen. Deshalb kann die Ausbildung öffentlich gefördert werden, zum Beispiel über die Agentur für Arbeit“, sagt Artur Zagajewski.

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